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Website & Blog of Marco Sönke

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Inception

 

War „Avatar“ am Anfang des Jahres das Erlebnis für die Augen, so ist „Inception“ das Kinoereignis für den Kopf. Der Begriff Mindfuck formuliert das zwar obszön, aber treffend.

Im Grunde vereint „Inception“ die Form des klassischen Heist-Movies mit Elementen aus der Matrix. Aber Christopher Nolan, der schon mit „Memento“ bewies, das er nicht nur ein großartiger Regisseur ist, sondern auch ein talentierter Geschichtenerzähler mit Hang zu versponnen Stories ist, spinnt das noch weiter, in mehrere Ebenen und Dimensionen. Dies verlangt ab der ersten Sekunde volle Aufmerksamkeit, da man sonst Gefahr läuft, vollkommen den Faden des komplexen Gebildes zu verlieren. Auch verweigert er sich den dramaturgischen Regeln des Sommer-Blockbusters sondern baut über 130 Minuten langsam seine Geschichte auf – aufgelockert durch gelegentliche visuelle Anreize – mit zunehmender Spannung und Verschachtelung, was vor allem im letzten Drittel an den Nerven zerrt.

Die Schauspieler sind dabei ohne Ausnahme großartig. DiCaprio ist eh seiner einstigen Klischee-Rolle des Teenie-Idols entwachsen und steuert darauf hin, einer der ganz großen Akteure unserer Zeit zu werden. Aber auch die weitere Besetzung steht dem in nicht nach. Ellen Paige (Juno), Tom Hardy (Bronson), Ken Watanabe (Last Samurai), Michael Caine, Marion Cotillard und vor allem Joseph Gordon-Levitt als unscheinbarer, aber effektiver Sidekick mit einem der spektakulärsten Fights der letzten Zeit.

Man könnte sich jetzt noch die Mühe machen, die vielen kleinen Details im Film zu analysieren. Vor allem der Schluß wird genug Stoff für Diskussionen und Theorien liefern. Aber darüber sollte sich jeder sein eigenes Bild machen.

In einem Jahr, das schon einiges an sehr guten Filmen hervor gebracht hat, ist „Inception“ ein Highlight, visuell wie inhaltlich. Es ist zudem keine Überraschung, das mal wieder Warner als Studio dahinter steht und den Mut hatte, Nolan 200 Millionen Dollar in die Hand zu drücken, der sich vollkommen austoben konnte um diese brilliante, aber nicht gerade leichte Sommer-Unterhaltung in Szene zu setzen. Es ist schön zu sehen, das Warner das Geld, das sie mit Cash-Maschinen wie Matrix, Harry Potter oder Batman auch in gewagte Projekte re-investieren (etwa „Wo die wilden Kerle wohnen“). Zudem haben sie eine sehr angenehme Preispolitik bei DVDs und Blu-Rays (checkt mal die Preise bei Amazon, kein Studio ist billiger).

„Inception“ wird nicht jedem gefallen, und manche überfordern. Aber jeder Cineast sollte für 2 Stunden mal wieder seine Leidenschaft bestätigt fühlen, in einem der besten, intelligentesten und aufregendsten Filme der letzten Jahre.

28.07.2010 / Comments (1)

Inception

Zum Download auf den Pfeil rechts klicken.

Tracklist auf der Soundcloud-Page.

22.07.2010 / Comments (1)

Juli
Mixset

Music

 

A Mixset in 2 Parts with Balearic Beats and mellow Nu Disco from Mark E, Tracey Thorn, Tensnake, Aeroplane, Todd Terje, The Revenge, Mark Farina, Avalanches and much more.

Ein zweiteiliges Mixset mit Balearic Beats und mellow Nu Disco von Mark E, Tracey Thorn, Tensnake, Aeroplane, Todd Terje, The Revenge, Mark Farina, Avalanches und anderen.

Soundcloud Link

 

22.07.2010 / Comments (0)

Baleamore
Mixset

Music

Keine bestimmte Reihenfolge, as usual...

Afrojack and The Partysquad „A Msterdam“ (Spinnin)
Boy 8-Bit „The Keep“ (This is Music)
Crookers featuring Roisin Murphy „Royal T” Album / Riva Starr (Southern Fried)
Dennis Ferrer „Hey Hey“ Crookers Mix (Defected)
FCL „Let’s Go“ (We play House)
Funkerman „Unconditional Love“ Crush on you Mix (Flamingo)
Groove Armada „I won’t kneel“ Treasure Fingers Mix (OM)
Jesse Rose „Sleep Less EP“ (Made to play)
Luna City Express „Mr. Jack“ Catz’n’Dogz Remix (Moon Harbour)
Lusine „Two Dots“ Nic Fanciulli Mix (Saved)
Mijail „Santo Domingo“ (Darkside Digital)
Oscar G. + Ralph Falcon „Dark Beat“ Chus + Ceballos Mix (Twisted)
Robert Boogert „Bring it in / Purpose“ (Dandy Kid)
Roger Goode „Computer Girl“ Nick Supply Mix (Electric Sushi)
Sandro Silva „Told ya“ (Dim Mak)
Two Door Cinema „Something good can work“ Twelves Mix (Kitsune)
Uffie feat. Pharell „Add Suv” Armand van Helden Remix (Warner)

01.06.2010 / Comments (0)

Charts
Juni

Charts

„I hate blogs. Blogs are for angry people who are sitting at their computer with a glass of wine at midnight with nothing better to do. No companies use blogs anymore.“

 

Unfassbar lustig: Clients from Hell

31.05.2010 / Comments (0)

CLIENTS
FROM
HELL

Online

Recht derbes Video von M.I.A.s neuer Single „Born Free“.

29.04.2010 / Comments (0)

M.I.A.
BORN
Free

Music

So viele gute Tracks im Moment, unmöglich auf 10 zu reduzieren. Jede Menge funky House Music, mehr Spaß, weniger Noise. Armand van Heldens Remix für Uffie ist das Highlight, ebenso die fantastische EP von Jesse Rose und Chus & Ceballos Remix von Dark Beat. Das Wochenende kann kommen. Wie immer alphabetisch, keine bestimmte Reihenfolge.

 

Black Box „Ride on Time“ Zombie Disco Squad Mix (AATW)

Boy 8-Bit „The Keep“ (This is Music)

Butch „Now you know“ (bouq)

Crookers featuring Roisin Murphy „Royal T” Album Version (Southern Fried)

Dizzee Rascal „Dirtee Cash“ Tom Piper & Nom De Strip Remix (Liberator)

FCL „Let’s Go“ (We play House)

Green & Falkner „Satisfaction“ Neuroxyde Remix (Afterglow)

Hurts „Wonderful Life“ Lexy Remix (Polydor)

Jesse Rose „Sleep Less EP“ (Made to play)

Kinky Movement „Free Party“ (Prime Direct)

Nightriders „Love Attack“ (OMG)

Oscar G. & Ralph Falcon „Dark Beat“ Chus & Ceballos Mix (Twisted)

Renaissance Man „Babbadabba“ (Made to play)

Sascha Braemer „Club Foot“ (Dirtybird)

Screwface Johnson „Jagajeet“ Champion Mix (OMG!)

Simon & Shaker „South Face“ (State Recordings)

Soul II Soul „Back to Life“ Alex Stadler Mix (Unknown)

Uffie feat. Pharell „Add Suv” Armand van Helden Remix (Warner)

29.04.2010 / Comments (0)

Charts
Mai

Charts

Großer Gänsehautmoment: Ein Amerikanischer Schulchor singt Phoenix „Lisztomanai“ – und mit was für einer Intensität... Bei YouTube und auf deren Blog fndet man viele weitere Videos mit fantastischen Interpretationen. Da hat man wieder Hoffnung und freut sich, das es dort einen ambitionierten Lehrer gibt, dessen Arbeit anscheinend Früchte trägt, wenn man sich die Klicks und das Feedback der Medien und Künstler ansieht. Tolle Sache, davon hätte ich gerne das Album...

05.04.2010 / Comments (1)

PS22CHORUS:
Lisztomania

Music

So ein Trailer wie von „Drachenzähmen leicht gemacht“ hat so seine Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, das er eigentlich nicht besonders interessant ist im Gegensatz zu anderen animierten Filmen. Der Vorteil ist, das er so gut wie nichts vom Film verrät.

Und nach einer mittlerweile 98%-Bewertung bei Rotten Tomatoes war das Interesse dann doch groß und wurde die Erwartung wurde nicht enttäuscht. Nach „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ ist dies die zweite große Überraschung eines nicht von Pixar animierten Filmes. Und das liegt an so ziemlich allen Elementen des Filmes. Die Animation ist fantastisch, unglaublich detailliert und originell. Das Tempo ist hoch, die Story ist klasse, mit ein bisschen Moral, aber nie lehrhaft und jeder Charakter trifft. Gerade bei der Darstellung von Teenager-Typen wird oft der Bogen überspannt und in Slang- und Coolness-Klischees abgedriftet. Hier stimmt alles, die Bewegung, die Gestik und selbst die Synchronisation ist für deutsche Verhältnisse hervorragend (in diesem Falle vielleicht sogar besser als das Original). Die Drachen sind ebenso eine Wucht, sehr vielseitig, bunt und vor allem Ohnezahns Struktur ist schon Avatar-Niveau.

Ein Film bei dem es keine Diskussion gibt. Ganz großes Kino, und nachdem Sony Animation mit „Fleischbällchen“ gepunktet hat, schießt Dreamworks nach. Auf Pixar ist eh immer Verlass, und so ist dies bisher ein großartiges Jahr für den animierten Film.

03.04.2010 / Comments (0)

Drachen
Zähmen

Movies

Hayao Miyazaki (und sein Studio Ghibli) wird gerne als der japanische Walt Disney bezeichnet. Dabei braucht der Mann keine Vergleiche mehr: Er hat sich mit seinen bisherigen Werke den Ruf als Genie erarbeitet und verdient. Meisterwerke wie Prinzessin Mononoke, Mein Nachbar Totoro, Spirited away und viele weitere zählen zu absoluten Klassikern und Kritiker-Lieblingen. Miyazaki verbindet westliche Einflüsse mit japanischer Kultur, Spiritualität und Fabelwesen spielen ebenso eine Rolle. Alle Filme haben im Herzen jedoch eine Herzlichkeit, die man bei vielen westlichen Produkten vermisst. Allerdings muss man sich auf die streckenweise ungewöhnlichen Stories einlassen, aber dann wird man über alle Maßen belohnt.

So ist auch Miyazakis aktuelles Werk „Ponyo“ ein Highlight. Sei es die Optik, die Figuren oder die wundervolle Story, alles findet sich wieder auf höchstem Niveau wieder und transportiert eine gewaltige Ladung Emotionen. Es wäre zu wünschen, das sich mehr Menschen der Kosmos der Ghibli-Werke erschließen würde.

„Karigurashi no Arrietty“ wird der nächste Film aus dem Hause Ghibli werden. Myazaki ist für die Story verantwortlich, Regie fürht einer seiner langjährigen Key Animatoren Yonebayashi Hiromasa.

29.03.2010 / Comments (1)

Miyazaki’s
PONYO

Movies

Neues Video von Empire of the Sun – „Half Mast“ in einer alternativen Version.

25.03.2010 / Comments (0)

EMPIRE
of
the
sun

Music

Whoa! Christian Alvart (Pandorum, Antikörper) verfilmt meine Lieblings-Serie meiner Kindheit: Captain Future. Wie geil ist das denn? Ich will die Original-Musik!

(via)

23.03.2010 / Comments (0)

Captain
Future

Movies