Verpasst nicht „I’m here“, ein wunderschöner, 30-minütiger Kurzfilm von Spike Jonze („Where the wild things are“), unterstützt von Absolut Vodka, die ja schon oft gezeigt haben, das sie mit ihrem Geld was vernünftiges anfangen und Kunst-Projekte fördern.
31.08.2010 / Comments (0)
I’m
Here
Last
Day
Dream
35
in
2
So ein Trailer wie von „Drachenzähmen leicht gemacht“ hat so seine Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, das er eigentlich nicht besonders interessant ist im Gegensatz zu anderen animierten Filmen. Der Vorteil ist, das er so gut wie nichts vom Film verrät.
Und nach einer mittlerweile 98%-Bewertung bei Rotten Tomatoes war das Interesse dann doch groß und wurde die Erwartung wurde nicht enttäuscht. Nach „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ ist dies die zweite große Überraschung eines nicht von Pixar animierten Filmes. Und das liegt an so ziemlich allen Elementen des Filmes. Die Animation ist fantastisch, unglaublich detailliert und originell. Das Tempo ist hoch, die Story ist klasse, mit ein bisschen Moral, aber nie lehrhaft und jeder Charakter trifft. Gerade bei der Darstellung von Teenager-Typen wird oft der Bogen überspannt und in Slang- und Coolness-Klischees abgedriftet. Hier stimmt alles, die Bewegung, die Gestik und selbst die Synchronisation ist für deutsche Verhältnisse hervorragend (in diesem Falle vielleicht sogar besser als das Original). Die Drachen sind ebenso eine Wucht, sehr vielseitig, bunt und vor allem Ohnezahns Struktur ist schon Avatar-Niveau.
Ein Film bei dem es keine Diskussion gibt. Ganz großes Kino, und nachdem Sony Animation mit „Fleischbällchen“ gepunktet hat, schießt Dreamworks nach. Auf Pixar ist eh immer Verlass, und so ist dies bisher ein großartiges Jahr für den animierten Film.
03.04.2010 / Comments (0)
Drachen
Zähmen
Hayao Miyazaki (und sein Studio Ghibli) wird gerne als der japanische Walt Disney bezeichnet. Dabei braucht der Mann keine Vergleiche mehr: Er hat sich mit seinen bisherigen Werke den Ruf als Genie erarbeitet und verdient. Meisterwerke wie Prinzessin Mononoke, Mein Nachbar Totoro, Spirited away und viele weitere zählen zu absoluten Klassikern und Kritiker-Lieblingen. Miyazaki verbindet westliche Einflüsse mit japanischer Kultur, Spiritualität und Fabelwesen spielen ebenso eine Rolle. Alle Filme haben im Herzen jedoch eine Herzlichkeit, die man bei vielen westlichen Produkten vermisst. Allerdings muss man sich auf die streckenweise ungewöhnlichen Stories einlassen, aber dann wird man über alle Maßen belohnt.
So ist auch Miyazakis aktuelles Werk „Ponyo“ ein Highlight. Sei es die Optik, die Figuren oder die wundervolle Story, alles findet sich wieder auf höchstem Niveau wieder und transportiert eine gewaltige Ladung Emotionen. Es wäre zu wünschen, das sich mehr Menschen der Kosmos der Ghibli-Werke erschließen würde.
„Karigurashi no Arrietty“ wird der nächste Film aus dem Hause Ghibli werden. Myazaki ist für die Story verantwortlich, Regie fürht einer seiner langjährigen Key Animatoren Yonebayashi Hiromasa.
29.03.2010 / Comments (1)
Miyazaki’s
PONYO
Whoa! Christian Alvart (Pandorum, Antikörper) verfilmt meine Lieblings-Serie meiner Kindheit: Captain Future. Wie geil ist das denn? Ich will die Original-Musik!
(via)
23.03.2010 / Comments (0)