soundcloud youtube

Website & Blog of Marco Sönke

Frankfurt, Germany

DJ, Graphic Designer, Human + Movies, Music, Gadgets, Toys, Art, Books & other Stuff

Drive

Wird Zeit, mal wieder einige gesehene Filme zu abzuarbeiten, hat sich ein wenig angesammelt. Dafür erspar ich mir die Kommentare. OK, bis auf „Drive“, der ist fantastisch. Wäre letztes Jahr mit Leichtigkeit der beste Film geworden, ist dann eben für 2012 derzeit der heißeste Anwärter. Cool, stylish, atmosphärisch, mit dem besten Soundtrack seit „Social Network“.


★★★★★☆☆ 50/50
★★★★★☆☆
Attack The Block
★★★★★☆☆ Beginnerz
★★★★☆☆☆ Captain America
★★★★★☆☆ Contagion
★★★★★☆☆ Crazy Stupid Love
★★★★★☆☆ Der Mandant
★★★★★★★ Drive HIGHLIGHT
★★☆☆☆☆☆ Hangover 2
★★★★★☆☆ Ides of March
★★★★★☆☆ Kill the Boss
★★★★★★☆ Mary and Max
★★★★★☆☆ Micmacs
★★★★★★☆ Midnight in Paris
★★★★★☆☆ Mission Impossible: Ghost Protocoll
★★★★★☆☆ Moneyball
★★★★☆☆☆ Limitless (Ohne Limit)
★★☆☆☆☆☆ Transformers 3
★★★★★☆☆ The Fighter
★★★★★☆☆ The Girl with the Dragon Tattoo (Verblendung)
★★★★★☆☆ Tim & Struppi

05.02.2012 / Comments (0)

Close
up

Trailer zum neuen Wes Anderson Film „Moonrise Kingdom“.
Sieht wieder ganz toll aus, mit tollen Schauspielern und bestimmt auch wieder toller Musik. Da führt kein Weg dran vorbei.

Und vorher kommt noch Alexander Payne’s „The Descnedents“ und PT Anderson dreht auch wieder. Goldene Zeiten für Fans der US-Indie-Könige.

17.01.2012 / Comments (0)

Moonrise
Kingdom

Ein sehr durchwachsenes Jahr. Immerhin fand sich noch einiges Nennenswertes, große Werke für die Ewigkeit gab es allerdings wenige.


CLUBTRACKS
Eigentlich mag ich ja den Big Room Sound, aber Mitte des Jahres hatte ich von heute auf morgen zuviel davon. Der ganze Über-Hype aus USA, DJs die nur noch von Shows, Festivals und Privat-Jets reden… Da blieb das Club-Feeling auf der Strecke. Der Underground machte es auch nicht besser. Man fand die Vokals wieder und entdeckte den Edit. Sonst auch da nix neues. Das schlimmste war der „Dubstep“-Lärm von Skrillex, fürchterlich.

Housse de Racket „Roman“ Oliver Remix
Calvin Harris „Feel So Close“ Original Mix
Lykke Li „I follow rivers“ The Magician Remix
Flight Facilities „Foreign Language“
Myomi „Sun In My Eyes“ Keith & Supabeatz Remix
Duck Sauce „Big Bad Wolf“
Rubix „Soul Train“
Riva Starr vs. Major Lazer „Jump“ Martin Brothers Remix
Worthy & Eats Everything „Tric Trac“
Oliver $ „Doin ya thing“
Jay-Z „Empire State of Mind“ DiPaul Bootleg

 

CDs

Adele's „21“ war 2011 der weltweite Megaseller. Selten konnten sich alle auf ein Album einigen. Kommerziell, aber dennoch nicht platt und auf billige Effekte ausgelegt. Pogo hat an sich kein richtiges Album gemacht, seine Entdeckung musste trotzdem irgendwie honoriert werden. Und das Sleepy Jackson Album ist von 2006, habe ich aber erst dieses Jahr entdeckt und lief rauf und runter.

Adele „21“
Pogo pogomix.net Tracks
Sleepy Jackson „Personality“
Lykke Li „Wounded Rhymes“
Real Estate „Days“
Bon Iver „Bon Iver“
Rumer „Seasons of my Soul“
Beyonce „4“
Destroyer „Kaputt“
Cults „Cults“

Erwähnenswerte Songs
Adele „Someone like you“
M83 „Midnight City“
Metronomy „The Bay / The Look“
Lykke Li „I follow Rivers“
Sneaky Sound System „Big“
Skream „Where you should be“
Lana del Rey „Video Games“
Jay-Z & Kanye West „That’s My Bitch“
Real Estate „Green Aisles“
Wolf Gang „The King And All Of His Men“
The Pierces „We are Stars“

 

FILM

Auch beim Film beschränke ich mich auf Werke, die ich dieses Jahr gesehen habe. So gehört Black Swan in 2010, kam mir aber erst später vor die Linse. Leider fehlen noch einige potenzielle Titel zur Ansicht, etwa Mallick’s „Tree of Life“ oder kommende Highlights wie „Drive“, „Moneyball“, „Hugo“ oder „The Grey“. Aber im ganzen war das Niveau ganz gut, vor allem da es auch einige sehenswerte Blockbuster gab.

Black Swan
Super 8
Midnight in Paris
I Saw the Devil
Rango
Mother
X-Men: Erste Entscheidung
Hanna
Attack the Block
Four Lions
Beginners

Erwähnenswert: Planet der Affen – Prevolution, Tim & Struppi, Blue Valentine, The Fighter, 13 Warriors, Harry Potter & die Heiligtümer des Todes Teil 2, Captain America, Der Plan, Crazy Stupid Love

Schecht: Sucker Punch, Hangover 2 (eine herbe Enttäuschung nach dem 1. Teil), Transformers 3 (besser als 2, aber immer noch übel)

 

BÜCHER

Tom Rachmann „Die Unperfekten“
Stephen King „Arena“
James Hynes „Next“
Andreas Eichmann „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und mein eigenes Scheißleben“
Justin Cronin „Der Übergang“

 

TV SHOWS

ein paar nenneswerte Seasons, ohne besondere Reihenfolge...

Modern Family
Mad Men
Breaking Bad
Fringe
Studio 60 on Sunset Strip
Walking Dead
Parks & Recreation
Castle
30Rock

07.01.2012 / Comments (1)

BEST
OF
2011

Verblendung

Eher aus Gewohnheit wurde das US-Remake von „Verblendung“ („Girl with the Dragon Tattoo“) gerne als unnötig abgestempelt. Was für die meisten Remakes durchaus gilt, kann man hier mit etwas Sachverstand widerlegen, sieht man sich die Macher des Filmes genauer an, allen voran Regisseur David Fincher, der Filme wie „Fight Club“, „Sieben“, „Benjamin Button“, „Zodiac“ und zuletzt den großartigen Facebook-Film „The Social Network“ inszenierte. Das Drehbuch stammt von Steve Zaillian („Schindler's Liste“, „Gangs of New York“) und auch ansonsten arbeitet Fincher mit einem sehr ähnlichen Team wie dem von „Sozial Network“.
 
Inhaltlich hält die US-Version sehr am guten schwedischen Original fest, der große Unterschied ist die visuelle Qualität. Während das Original doch sehr nach TV-Produktion aussah (wenn auch hochwertig), entfaltet sich hierbei die Kraft des Kinos, vor allem durch Finchers Können. An Original-Schauplätzen in Schweden gedreht (nein, die Story wurde nicht amerikanisiert), wirkt der Film noch düsterer und beklemmender, und durch das Drehbuch wirkt auch die Story noch ausgefeilter und kompakter, als das teilweise langatmige Original. Viel besser kann man es eigentlich nicht machen. Eine schwierige Aufgabe waren die Darsteller, stellten diese die Stärke des schwedischen Originals dar. Aber Daniel Craig und Rooney Mara meistern ihre Rollen. Vor allem Mara geht an die Grenzen, werden auch hier die sexuellen, gewalttätigen Konflikte explizit dargestellt. Sie schafft den Spagat zwischen Verletzbarkeit und Psychopath sogar fast besser als die ebenfalls großartige Noomi Rapace. Diese überspitzt ihr Spiel aber etwas im Lauf der Serie. Daniel Craig legt den Bond völlig ab und spielt Michael Blomqvist mit großer Souveränität. Auch die Mitglieder der Familie Enger sind bestens besetzt, die Schauplätze ausgefeilter, so das sich die bedrohliche Atmosphäre des Familien-Dramas besser entfalten kann.
 
Für den Hardcore-Fim-Geek oder Fincher-Fan (so wie ich einer bin) fehlt aber dann doch ein Stück zur Perfektion. Denn es scheint wieder eine dieser Fincher-Auftragsarbeiten zu sein. Die macht er ordentlich wie kein anderer, aber was fehlt, ist der besondere Moment, der dem Film etwas neues hinzufügt. Fincher scheint sein Prinzip „Einen Film fürs Studio, einen für mich“ weiterhin konsequent durchzuführen. Und auch, wenn er schon in der Top-Liga der besten Regisseure dieser Welt angekommen ist, fehlt ihm vielleicht die letzte Konsequenz, die ihn davon abhält, zur Legende zu werden. Das Potenzial dazu hat er.
 
Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Der Film wird ohne Zweifel ein Blockbuster und nur notorische US-Verweigerer werden weiterhin an dem Original festhalten.

Noch eine gute Filmkritik HIER

15.12.2011 / Comments (0)

Verblendung

Der Blog-Post bei „Oh no they didn’t“ erklärt sich von selbst: 13 Übereinstimmungen bei Filmplakaten. Toll.

ALLE 13 HIER

07.11.2011 / Comments (0)

Movie
Poster
Trend

Der nächste Schwung an Einzeiler-Filmbewertungen aus den letzten Wochen.

Dale & Tucker vs. Evil ★★★★★☆
Großer Spaß um zwei Hinterwäldler, die von College Kids fälschlicherweise für mordende Hillibillies gehalten werden. Noch mehr Splatter, und er wäre perfekt. Aber auch so schon Kultverdächtig. 

Bridesmaids ★★★★☆☆
Nett, aber der Apatow hat schon besseres rausgehauen

Hanna ★★★★★☆
Etwas seltsam, sehr stilish und sehr gut gespielt. Da wundert man sich doch, das sowas in Hollywood grünes Licht bekommt.

Insidious ★★☆☆☆☆
Die Poltergeist-Variante der Saw-Macher fängt gut an, verspielt aber in der zweiten Hälft leider wieder alles

Thor ★★★★☆☆
Solide Unterhaltung, hebt sich dank der selbstironischen Akzente über den Durchschnitt der Comic-Verfilmungen.

Paul ★★★☆☆☆
Zu spät gesehen, das der be iTunes nur in Deutsch vorliegt. In English geht da bestimmt mehr.

Rango ★★★★★☆
Großartig animiert, voll mit schrägen Reptilien und sonstigem Viehzeug, super.

13 Assasins ★★★★☆☆
Hauptsächlich aufgrund der grottigen, hölzernen Synchro nicht ganz das Highlight, wie ich es erwartet hatte. Gute Szenen, aber die finale Schlacht wird nach einiger Zeit dann doch etwas langweilig.

Der Plan ★★★★☆☆
Mehr fantastische Love-Story als Action, aber bis auf ein paar Logik-fehler originell mit guten Darstellern

Für mehr Film-Rankings verweise ich gerne auf das (in den meisten Fällen) untrübliche ROTTEN TOMATOES

28.09.2011 / Comments (0)

Close
up

Folgend ein Video mit den 25 besten Szenen, die so nicht im Drehbuch standen. Dabei sind einige beeindruckende, film-historische Sätze und Dialoge.

15.08.2011 / Comments (0)

Unscripted
scenes

Was vor 2 Jahren Transformers 2 war, stellt Sucker Punch dieses Jahr dar: Eine völlig unnötige Farce von einem Film, der lediglich Pädophile und Waffen-Fanatiker begeistern kann. Eingebettet in eine dämliche, Pseudo-dramatische Story, die einzig dazu dient, Motive für sinnlos aneinandergereihte Action-Szenen zu bieten, denen man nur in den ersten Minuten vom visuellen Standpunkt her ein wenig Aufmerksamkeit schenkt. Nach ein paar Minuten verliert aber auch dies aufgrund von Einfalts- und Sinnlosigkeit seine Wirkung, so dass absolut nichts Nennenswertes mehr übrig bleibt. Allen voran eine Horde usdrucksloser Teenie-Darsteller (Emily Browning beherrscht nur einen Gesichts-Ausdruck), die weder Emotionen noch Interesse an den Personen vermitteln, so dass völlig egal ist was mit Ihnen passiert. Unterforderte Nebendarsteller wie Mad Men Jon Hamm oder ein mit hohlen Weisheiten um sich werfender Scott Glenn runden das Desaster mit einer erneut unteridischen Synchronisation ab.

Zack Snyder hatte mit Dawn of the Dead und 300 ordentlich vorgelegt, dann mit Watchmen ein unterschätztes Meisterwerk präsentiert, bevor mit Legende der Wächter der Abstieg begann, der nun in Sucker Punch seinen Tiefpunkt erreicht hat. Wer versucht, in diesem Film irgendetwas von einer tiefgründigen Story reinzuinterpretieren, mutet sich wohl etwas zu viel zu. Sucker Punch beweißt erneut, das aufgeplusterte Effekte keinen guten Film machen. Man muss nicht gerade mit Arthouse-Weisheiten um sich werfen um zu beweisen, das es auch im kommerziellen Blockbuster Sektor weitaus gelungenere Action-Filme gibt, wie zuletzt Source Code, X-Men oder aktuell Planet der Affen oder die großartige Spielberg-Reminiszenz Super 8. Aber jede Generation bekommt das was sie verdient, und wer RTL2 zu seinen Lieblings-Sendern zählt, wird an diesem Mist seine wahre Freude haben.

14.08.2011 / Comments (0)

Sucker
Punch

ich werde mal versuchen, regelmäßig einige FIlme der letzten Wochen zusammenfassend zu bewerten. Natürlich ist sowas eine rein persönliche und subjektive Meinung.

 

Black Swan (Home) ★★★★★★
Beklemmendes Meisterwerk mit einem verdienten Oscar für Portman. Warum habe ich den erst so spät gesehen?  

Love and other Drugs (Home) ★★★☆☆☆
Gyllenhaal und Hathaway unentschlossen zwischen Romantic Comedy und Drama

Planet der Affen: Prevolution (Kino) ★★★★☆☆
Ordentlicher Sommer-Blockbuster mit großartigen Effekten 

Source Code (Home) ★★★★☆☆
Nochmal Gyllenhaal, diesmal in einem soliden Action-Thriller. Täglich grüßt das Murmeltier 

Sucker Punch (Home) ★☆☆☆☆☆
Siehe Bericht oben, dämliche Zeitverschwendung

Super 8 (Kino) ★★★★★☆
JJ Abrams Spielberg-80er- Reminiszenz wird nur durch zuviel Effekthascherei am Ende ein wenig getrübt, ansonsten perfekt.

Unknwon (Home) ★★★☆☆☆
Liam Neesons nächster Action-Ausflug kommt nicht an „Taken“ ran. 

True Grit (Home) ★★★★☆☆
Guter Coen-FIlm, aber weder ihr bester, noch ein überragender Western. Bridges allerdings überzeugt. 

 

Für mehr Film-Rankings verweise ich gerne auf das (in den meisten Fällen) untrübliche ROTTEN TOMATOES

12.08.2011 / Comments (0)

close
up

ALAMO DRAFTHOUSE ist eine kleine Kino-Kette in den USA, die vor allem durch die populäre Website AIN’T IT COOL NEWS bekannt wurde. Das Alamo zeichnet sich durch einige Punkte aus, die es mittlerweile vom Standard-Kino abhebt: Hochwertige Bildqualität mit der neuesten Projektor-Technik, ein hervorragendes Programm von Blockbustern bis zum Arthouse-Kino, anscheinend sehr gutes Essen und vor allem eine strikte Politik, was die Etikette im Kino angeht: Handys sind absolut tabu, kein telefonieren, keine Textnachrichten. Und sogar während des Films zu reden ist untersagt. Verstößt man dagegen, wird man umgehend aus dem Kino geschmissen, ohne sein Geld zurück zu bekommen. Als Ausgleich gibt es Vorstellungen, in denen das alles dann erlaubt ist: Mitsingen, mit-zitieren, Textmessages, die auf der Leinwand erscheinen, usw.

Ich wünschte, so was würde es hier geben.

07.06.2011 / Comments (0)

ALAMO
DRAFTHOUSE

Regisseur Alexander Payne hat mit „Election“, „Sideways“ und „About Schmidt“ schon drei fantstische Filme abgeliefert. Jetzt kommt mit „The Descendents“ der vierte und auch der sieht gut aus, Mit George Clooney an Bord sowieso.

26.05.2011 / Comments (0)

The
Descendents

Auch wenn der erste Hype des asiatischen, und vor allem des koreanischen Films, erstmal vorbei ist, kommen doch immer wieder ein paar Highlights raus. Zuletzt etwa „Chaser“, „The Good, the Bad and the weird“ oder „Mother“. Dabei hat gerade der koreanische FIlm einen ganz eigenen Stil, die der Westen bisher noch nicht zu kopieren vermochte. Da reiht sich „I saw the devil“ von Jee-woon Kim, einem der koreanischen Top-Regisseure, nahtlos ein. Einzigartig besetzt mit Byung-hun Lee und Min-sik Choi kommt dieser Serienkiller meets Rache-Drama-Slasher extrem brutal und splatterig daher, also schon härtere Kost. Auch wenn das asiatische Kino von Laien immer noch belächelt wird, ist es doch seinen Klischees entkommen und kann ohne weiteres mit internationalen Produktionen mithalten, bzw. übertrifft diese gelegentlich sogar.

11.05.2011 / Comments (0)

I
saw
the
devil