Wird Zeit, mal wieder einige gesehene Filme zu abzuarbeiten, hat sich ein wenig angesammelt. Dafür erspar ich mir die Kommentare. OK, bis auf „Drive“, der ist fantastisch. Wäre letztes Jahr mit Leichtigkeit der beste Film geworden, ist dann eben für 2012 derzeit der heißeste Anwärter. Cool, stylish, atmosphärisch, mit dem besten Soundtrack seit „Social Network“.
★★★★★☆☆ 50/50
★★★★★☆☆ Attack The Block
★★★★★☆☆ Beginnerz
★★★★☆☆☆ Captain America
★★★★★☆☆ Contagion
★★★★★☆☆ Crazy Stupid Love
★★★★★☆☆ Der Mandant
★★★★★★★ Drive HIGHLIGHT
★★☆☆☆☆☆ Hangover 2
★★★★★☆☆ Ides of March
★★★★★☆☆ Kill the Boss
★★★★★★☆ Mary and Max
★★★★★☆☆ Micmacs
★★★★★★☆ Midnight in Paris
★★★★★☆☆ Mission Impossible: Ghost Protocoll
★★★★★☆☆ Moneyball
★★★★☆☆☆ Limitless (Ohne Limit)
★★☆☆☆☆☆ Transformers 3
★★★★★☆☆ The Fighter
★★★★★☆☆ The Girl with the Dragon Tattoo (Verblendung)
★★★★★☆☆ Tim & Struppi
05.02.2012 / Comments (0)
Close
up
Movies
Gestern habe ich das Finale der ersten Staffel von „Studio 60 on Sunset Strip“ gesehen. Die Serie ist relativ unbekannt, es gab nur eine Staffel, trotz guter Kritiken wurde sie aber aufgrund von mangelnden Quoten abgesetzt.
Die Serie aus dem Jahr 2006 dreht sich um eine fiktive, wöchentlich Comedy-Show im Stile von „Saturday Night Live“. Es geht um die Abläufe hinter den Kulissen, die Produktion und das Schreiben der Show und die Beziehungen untereinander. Angefangen von den Handlangern, über Schauspieler, Schreiber, Produzenten, bis hin zu den Studiobossen, die sich mit alltäglichen Problemen und Exzessen der Stars und Verantwortlichen rumschlagen müssen. Die exzellente Besetzung wird angeführt von Matthew Perry (Friends), Bradley Whitford, Amanda Peet und Steven Weber
Der wichtigste Mann bei Studio 60 ist allerdings Autor Aaron Sorkin. Der hat mit West Wing eine von Kritikern hoch gelobte Serie geschrieben und für sein Drehbuch zu „The Social Network“ letztes Jahr einen Oscar bekommen. War ich persönlich bis vor kurzem sehr auf Darsteller und vor allem Regisseure fixiert, ist mir seit Sorkin die Bedeutung großer Autoren klar geworden.
Studio 60 lebt nicht von Action, es ist schwer, von der Serie mehr als 2 Folgen am Stück zu sehen, da ununterbrochen geredet wird. Die Kamera verfolgt die Darsteller teilweise minutenlang in Bewegung durch die Enge des Studios, was die Wahrnehmung des Ganzen noch erschwert. Dennoch ordne ich diese Staffel unter den fünf besten ein, die ich je gesehen habe. Die Qualität die Dialoge, die ausgefeilten Charaktere, der Wechsel zwischen millionenschweren Studio-Entscheidungen und alltäglichem Kleinkram ist derartig bissig, packend und emotional wie kaum eine andere Serie. Jeder Charakter hat seine Berechtigung und seinen Charme, jede Verbindung funktioniert und es finden sich dutzende Sätze und Dialoge für die Ewigkeit. Diese kommen teilweise so scharf und platziert, das es eigentlich schon wieder unrealistisch ist.
Aber das soll kein Manko sein. Die intelligente Serie ist was für Fortgeschrittene, Anfänger oder Action-Fans werden sich schwer tun. Und wenn Studio 60 in den letzten vier Folgen zu einem furiosen, dramtischen und emotionalen Finale aufläuft, werden alle Register gezogen, die die aktuellen Qualitäten des Fernsehens verdeutlichen. Sowas kann man unmöglich in zwei Stunden Film unterbringen. Die Serie findet letztendlich einen vernünftigen Abschluss ohne Cliffhanger und lässt einen mit dem Gefühl zurück, alles gesehen zu haben, was man sehen muss. Mehr als diese eine Staffel brauchte es nicht, besser kann es eh nicht werden.
Die ganze Staffel gerade für lächerliche 6,99 Pfund bei AMAZON UK.
23.01.2012 / Comments (0)
Studio
60
on
sunset
strip
TV
COOL HUNTER ist einer der Top-Blogs wenn es um spektakuläre Locations geht. Shops, Showrooms, Firmen oder Objekt-Design. Am meisten hat mich aber zuletzt die Serie mit den „Amazing places around the Globe“ beeindruckt. Hier die Links zu den bisherigen drei Teilen.
23.01.2012 / Comments (0)
Cool
hunter
Design, Culture
Trailer zum neuen Wes Anderson Film „Moonrise Kingdom“.
Sieht wieder ganz toll aus, mit tollen Schauspielern und bestimmt auch wieder toller Musik. Da führt kein Weg dran vorbei.
Und vorher kommt noch Alexander Payne’s „The Descnedents“ und PT Anderson dreht auch wieder. Goldene Zeiten für Fans der US-Indie-Könige.
17.01.2012 / Comments (0)
Moonrise
Kingdom
Movies
Ein sehr durchwachsenes Jahr. Immerhin fand sich noch einiges Nennenswertes, große Werke für die Ewigkeit gab es allerdings wenige.
CLUBTRACKS
Eigentlich mag ich ja den Big Room Sound, aber Mitte des Jahres hatte ich von heute auf morgen zuviel davon. Der ganze Über-Hype aus USA, DJs die nur noch von Shows, Festivals und Privat-Jets reden… Da blieb das Club-Feeling auf der Strecke. Der Underground machte es auch nicht besser. Man fand die Vokals wieder und entdeckte den Edit. Sonst auch da nix neues. Das schlimmste war der „Dubstep“-Lärm von Skrillex, fürchterlich.
Housse de Racket „Roman“ Oliver Remix
Calvin Harris „Feel So Close“ Original Mix
Lykke Li „I follow rivers“ The Magician Remix
Flight Facilities „Foreign Language“
Myomi „Sun In My Eyes“ Keith & Supabeatz Remix
Duck Sauce „Big Bad Wolf“
Rubix „Soul Train“
Riva Starr vs. Major Lazer „Jump“ Martin Brothers Remix
Worthy & Eats Everything „Tric Trac“
Oliver $ „Doin ya thing“
Jay-Z „Empire State of Mind“ DiPaul Bootleg
CDs
Adele's „21“ war 2011 der weltweite Megaseller. Selten konnten sich alle auf ein Album einigen. Kommerziell, aber dennoch nicht platt und auf billige Effekte ausgelegt. Pogo hat an sich kein richtiges Album gemacht, seine Entdeckung musste trotzdem irgendwie honoriert werden. Und das Sleepy Jackson Album ist von 2006, habe ich aber erst dieses Jahr entdeckt und lief rauf und runter.
Adele „21“
Pogo pogomix.net Tracks
Sleepy Jackson „Personality“
Lykke Li „Wounded Rhymes“
Real Estate „Days“
Bon Iver „Bon Iver“
Rumer „Seasons of my Soul“
Beyonce „4“
Destroyer „Kaputt“
Cults „Cults“
Erwähnenswerte Songs
Adele „Someone like you“
M83 „Midnight City“
Metronomy „The Bay / The Look“
Lykke Li „I follow Rivers“
Sneaky Sound System „Big“
Skream „Where you should be“
Lana del Rey „Video Games“
Jay-Z & Kanye West „That’s My Bitch“
Real Estate „Green Aisles“
Wolf Gang „The King And All Of His Men“
The Pierces „We are Stars“
FILM
Auch beim Film beschränke ich mich auf Werke, die ich dieses Jahr gesehen habe. So gehört Black Swan in 2010, kam mir aber erst später vor die Linse. Leider fehlen noch einige potenzielle Titel zur Ansicht, etwa Mallick’s „Tree of Life“ oder kommende Highlights wie „Drive“, „Moneyball“, „Hugo“ oder „The Grey“. Aber im ganzen war das Niveau ganz gut, vor allem da es auch einige sehenswerte Blockbuster gab.
Black Swan
Super 8
Midnight in Paris
I Saw the Devil
Rango
Mother
X-Men: Erste Entscheidung
Hanna
Attack the Block
Four Lions
Beginners
Erwähnenswert: Planet der Affen – Prevolution, Tim & Struppi, Blue Valentine, The Fighter, 13 Warriors, Harry Potter & die Heiligtümer des Todes Teil 2, Captain America, Der Plan, Crazy Stupid Love
Schecht: Sucker Punch, Hangover 2 (eine herbe Enttäuschung nach dem 1. Teil), Transformers 3 (besser als 2, aber immer noch übel)
BÜCHER
Tom Rachmann „Die Unperfekten“
Stephen King „Arena“
James Hynes „Next“
Andreas Eichmann „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und mein eigenes Scheißleben“
Justin Cronin „Der Übergang“
TV SHOWS
ein paar nenneswerte Seasons, ohne besondere Reihenfolge...
Modern Family
Mad Men
Breaking Bad
Fringe
Studio 60 on Sunset Strip
Walking Dead
Parks & Recreation
Castle
30Rock
07.01.2012 / Comments (1)
BEST
OF
2011
TV, Music, Movies, Books
Official Video. Sehr schöner Vintage Clip zu einem der besten Tracks des Jahres.
17.12.2011 / Comments (0)
Flight
Facilities
Music
Eher aus Gewohnheit wurde das US-Remake von „Verblendung“ („Girl with the Dragon Tattoo“) gerne als unnötig abgestempelt. Was für die meisten Remakes durchaus gilt, kann man hier mit etwas Sachverstand widerlegen, sieht man sich die Macher des Filmes genauer an, allen voran Regisseur David Fincher, der Filme wie „Fight Club“, „Sieben“, „Benjamin Button“, „Zodiac“ und zuletzt den großartigen Facebook-Film „The Social Network“ inszenierte. Das Drehbuch stammt von Steve Zaillian („Schindler's Liste“, „Gangs of New York“) und auch ansonsten arbeitet Fincher mit einem sehr ähnlichen Team wie dem von „Sozial Network“.
Inhaltlich hält die US-Version sehr am guten schwedischen Original fest, der große Unterschied ist die visuelle Qualität. Während das Original doch sehr nach TV-Produktion aussah (wenn auch hochwertig), entfaltet sich hierbei die Kraft des Kinos, vor allem durch Finchers Können. An Original-Schauplätzen in Schweden gedreht (nein, die Story wurde nicht amerikanisiert), wirkt der Film noch düsterer und beklemmender, und durch das Drehbuch wirkt auch die Story noch ausgefeilter und kompakter, als das teilweise langatmige Original. Viel besser kann man es eigentlich nicht machen. Eine schwierige Aufgabe waren die Darsteller, stellten diese die Stärke des schwedischen Originals dar. Aber Daniel Craig und Rooney Mara meistern ihre Rollen. Vor allem Mara geht an die Grenzen, werden auch hier die sexuellen, gewalttätigen Konflikte explizit dargestellt. Sie schafft den Spagat zwischen Verletzbarkeit und Psychopath sogar fast besser als die ebenfalls großartige Noomi Rapace. Diese überspitzt ihr Spiel aber etwas im Lauf der Serie. Daniel Craig legt den Bond völlig ab und spielt Michael Blomqvist mit großer Souveränität. Auch die Mitglieder der Familie Enger sind bestens besetzt, die Schauplätze ausgefeilter, so das sich die bedrohliche Atmosphäre des Familien-Dramas besser entfalten kann.
Für den Hardcore-Fim-Geek oder Fincher-Fan (so wie ich einer bin) fehlt aber dann doch ein Stück zur Perfektion. Denn es scheint wieder eine dieser Fincher-Auftragsarbeiten zu sein. Die macht er ordentlich wie kein anderer, aber was fehlt, ist der besondere Moment, der dem Film etwas neues hinzufügt. Fincher scheint sein Prinzip „Einen Film fürs Studio, einen für mich“ weiterhin konsequent durchzuführen. Und auch, wenn er schon in der Top-Liga der besten Regisseure dieser Welt angekommen ist, fehlt ihm vielleicht die letzte Konsequenz, die ihn davon abhält, zur Legende zu werden. Das Potenzial dazu hat er.
Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Der Film wird ohne Zweifel ein Blockbuster und nur notorische US-Verweigerer werden weiterhin an dem Original festhalten.
Noch eine gute Filmkritik HIER
15.12.2011 / Comments (0)
Verblendung
Movies
Little
Printer
Must have
Bei Sukiyabashi Jiro in Tokyo gibt es laut Experten das beste Sushi der Welt. In einer unscheinbaren U-Bahn-Station findet sich der Laden des 85-jährigen Jiro Ono. Nur 10 Plätze und ein Menüpreis von ca. 200 Euro machen daraus ein Erlebnis. In dem Video teilt Star-Koch Anthony Bourdain sein Erlebnis, zudem kommt demnächst eine Doku über den Sushi-Meister, der nach Perfektion strebt. Sieht lecker aus ist hier leicht untertrieben.
09.12.2011 / Comments (0)
Sukiyabashi
Jiro
Culture
Das Ende des Jahres ist nah, und somit stehen auch die obligatorischen Best of Listen an. Hier zuerst mal eine neue Kategorie, die meiner Lieblings-Acts aud dem Dance-bereicht. Alles Leute, die sich in einem musikalischen sehr schwachen Jahr, in dem anscheinend keiner so richtig wusste, wohin die Reise geht, durch frische Sounds abgestezt haben.
Das Dreigestirn des Indie Dance lieferte ein knappes Dutzen Hymnen ab. Neben eigenen Tracks sind Oliver mit ihrem Remix für Housse de Racket’s „Roman“ ein Anwärter auf Track des Jahres. Ex-Aeroplane-Mann The Magician kreiirte die wohl fettesten Disco Grooves auf Remixen für Tyson und Lykke Li und hat mit „I Don’t know what to do“ ein Mords-Debüt abgeliefert. Plastic Plates gebührt die Ehre für den Bootleg des Jahres für Adele's stimmungsvolle „Set fire to the rain“-Bearbeitung. Und der neue Remix für Katy Perry zeigt erneut, wie gut die Jungs mit kommerziellen Themen umgehen können.
Immer noch großartig, trotz Rihanna.
Just good House Music, von Deep über Jackin bis funky. 5 mal Holland, einmal UK, einmal Südafrika. Vielseitig, fett produziert und ein gutes Maß zwischen cool und kompatibel.
Es folgen noch die Listen für die besten Tracks und Filme. Ob ich 10 Alben für das Jahr zusammen bekomme, weiß ich derzeit noch nicht, da habe ich mich echt schwer mit getan.
03.12.2011 / Comments (0)
Best
artists
2011
Charts
Für jeden Vinyl-Toy-Junkie müssen die Skulpturen von JASON FREENY reine Pornos sein. Seine Anatomie-Modelle bekannter Figuren sind traumhaft, detailliert – und unbezahlbar, da Einzelstücke. Bitte in Serie gehen lassen.
22.11.2011 / Comments (0)
Jason
Freeny
Culture
Neues von einem meiner derzeitigen Lieblingsacts POGO. Diesmal hat er Samples aus „A.I. – Artificial Intelligence“ verarbeitet, und das Ergebnis ist wieder mal toll.
Zudem gibt es auf seiner Website seine persönliche YouTube Playlist, die einige sehenswerte Arbeiten enthält.
Und seine Story, wie er neulich 2 Wochen in einem US-Knast verbringen musste, leider weniger lustig. Dokumentiert erneut die Paranoia der Amerikaner.
22.11.2011 / Comments (0)



